Hausaufgaben im Hort

Frage: Hausaufgaben im eFöb-Bereich?
Hintergrund: Von Kilians Klassenlehrerin wurde ich aufgefordert, ihn bei seinen Hausaufgaben zu unterstützen. Zugleich fordert das Bildungsprogramm der Elbe-Schule, dass Kinder mit dem Verlassen der Schule Freizeit haben sollen.
Daraus ergibt sich: Die Hausaufgaben-Unterstützung muss vor dem Verlassen des Schulgeländes erfolgen.
Kinder haben im Hort zwar die Möglichkeit ihre Hausaufgaben zu erledigen, das wird von vielen auch so angenommen. Es besteht aber erstens kein Zwang, und zweitens werden die Hausaufgaben nicht begleitet.
Wird der Hort-Bereich den Eltern die Möglichkeit geben, mit ihren Kindern dort Hausaufgaben zu machen?
07.01.2026: Frau Taner sagt Klärung in zwei Monaten zu.
14.01.2026: Das Thema wird in der GEV-Versammlung besprochen
- Frau Taner bestätigt auf der GEV das offizielle Recht der Eltern (und also meines, denn ich hatte das Thema ja aufgebracht), ihre Kinder in Räumlichkeiten der Schule bei Hausaufgaben zu unterstützen .
- Dafür gibt es bisher keine allgemeine Regelung und die schwierige Raumsituation im Hort verhindert, einzelnen Eltern das spontan zu ermöglichen (Amerkung von mir: zum Zeitpunkt der Abholung sind meist zwei Räume vollkommen leer und dunkel)
- Eltern, die sich unbeaufsichtigt auf dem Schulgelände aufhalten, stellen ein Sicherheitsrisiko dar, das Frau Taner nicht eingehen möchte. (Anmerkung von mir: es geht um Eltern, die ihre Kinder abholen. Warum stellen die bei der Hausaufgabenbetreuung mehr Risiko dar alse bei der Abholung selbst?)
- An der Elbeschule bestehen vielfältige Herausforderungen, die Frau Taner bereits aktiv angeht, so berichtet sie, beispielsweise im Bereich des Kinderschutzes und bei Baumaßnahmen.
- Die Elbeschule hat einen Anteil von 80% an Schüler*Innen mit Migrationshintergrund. Der Fokus von Fr. Taner liegt erstmal auf diesen Schülern, da sie einen erhöhten Förderbedarf haben. (Anmerkung von mir: Die Möglichkeit, dass Eltern ihr Kinder unterstützen, käme diesen Kindern sicher auch zugute?)
- Den Vorschlag, dass erstmal nur förderbedürftigen Kindern den Raum im Hort gegeben wird, nimmt Fr. Taner mit.
- Es soll aber eine generelle Lösung gefunden werden, die allen Kindern hilft und nicht nur jenen, deren Eltern sich gerade bemühen. Diese benötigt laut Fr. Taner noch bis April Zeit.
