WICHTIG!
Die hier gezeigten Checklisten und Zeitskalen zur Qualitätssicherung- und entwicklung spiegeln bisher nicht den aktuellen Stand an der Elbe-Schule, weil er noch unbekannt ist!
Zum Schulessen gibt es hier auch eine eigene Seite
Arbeiten mit den Qualitätsstandards
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Die Qualitätsstandards geben Hinweise, an welchen Stellschrauben beispielsweise Schulleitungen, Steuergruppen und multiprofessionelle Kollegien ansetzen können, um ihre Ganztagsschule in den kommenden Jahren bedarfsorientiert weiterzuentwickeln. Da die Qualitätskriterien und Checklistenpunkte sowie die Qualitätsmerkmale und Indikatoren der Entwicklungsskalen so formuliert sind, dass sie sich von konkreten Beobachtungen ableiten lassen, beschreiben sie weitestgehend strukturelle Aspekte einer guten Ganztagsschule. Diese strukturellen Aspekte können als Voraussetzung für eine der oben abgebildeten Vision entsprechenden Kultur verstanden werden. Ebenso wie der Rahmenlehrplan und der Handlungsrahmen Schulqualität sind auch die hier abgebildeten Qualitätskriterien und Checklistenpunkte sowie Qualitätsmerkmale und Indikatoren noch auf die eigene Praxis zu übertragen.
Dementsprechend fokussieren die Qualitätsstandards die Gestaltungsqualität und beschreiben, woran die Zuständigen der Einzelschule im Kontext der Schulautonomie ansetzen und arbeiten können. Unstrittig ist, dass die im Strukturmodell beschriebene Inputseite hierfür Rahmenbedingungen schafft, die durch Rechts- und Verwaltungsvorgaben definiert sind. Bei der gezielten Bestimmung der inzelschulischen Entwicklungsvorhaben ist also auch festzulegen, wo auf Ebene der Einzelschule nicht nur Entwicklungsbedarf, sondern auch Handlungsspielräume bestehen.
Die Instrumente der Checklisten und Entwicklungsskalen sind auf die Reflexion des Ist-Stands ausgerichtet und können die Identifikation von Entwicklungsbedarfen und -zielen unterstützen. Die Ergebnisse können Gegenstand der Zielvereinbarung des Schulvertrags sein. Die Entwicklungsskalen bieten zudem Anregungen für die schrittweise Planung von kurz-, mittel- und langfristigen Entwicklungsprozessen. Beispielsweise kann die Arbeit mit den Checklisten und Entwicklungsskalen wie folgt umgesetzt werden.
Die Qualitätsstandards bieten Instrumente zur Bestandsaufnahme und zur Prozessplanung und können entsprechend in Ihre Schulentwicklungsprozesse integriert werden:
1. Bestandsaufnahme anhand der Checklisten und Entwicklungsskalen (jährlich) durchführen:Wo stehen wir aktuell?
2. Bedarfe bestimmen:Was brauchen Schülerinnen, Schüler und das multiprofessionelle Kollegium, um gut über den ganzen Tag zusammenarbeiten und lernen zu können?
3. Bestandsaufnahme und Bedarfsabfrage nebeneinanderlegen:Welche Themen und/oder Fragen ergeben sich daraus?
4. Motivation sichtbar machen:Was wünschen wir uns für unsere Schule?
5. Formulierung der Zielsetzung:Was wollen wir erreichen?
6. Auswahl und Fokussierung eines Qualitätsbereichs, mit dem sich das zentrale Thema weiterbearbeiten lässt:Wo konkret setzen wir an?
7. Konkrete Vorhaben planen und umsetzen (Zeit-Maßnahmen-Planung):Was wollen wir in welchem Zeitraum (1–2 Jahre) gemeinsam angehen und umsetzen?
RAHMENBEREICH: STEUERUNG DER EINZELSCHULE
RAHMENBEREICH: PARTIZIPATIVE PRAXIS
RAHMENBEREICH: GANZTAGSSCHULPROFIL
Qualitätskriterium S1: Zusammensetzung der erweiterten Schulleitung (ESL)
Qualitätskriterium S2: Koordination der Ganztagsschule
Qualitätskriterium S3: Qualitätsentwicklung
Qualitätskriterium P1: Grundsätze
Qualitätskriterium P2: Schulischer Alltag
Qualitätskriterium P3: Qualitätsentwicklung
Qualitätskriterium G1: Ziele der Ganztagsschule
Qualitätskriterium G2: Ganztagskonzept
Qualitätskriterium G3: Qualitätsentwicklung
KERNBEREICH:
KOOPERATION
KERNBEREICH:
ZEIT
Qualitätsmerkmal K1: Die notwendigen Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit im multiprofessionellen Kollegium und mit außerschulischen Kooperationspartnerinnen und -partnern sind geschaffen.
Qualitätsmerkmal K2: Das ganztägige Lernen wird durch alle Pädagoginnen und Pädagogen auf der Grundlage eines geklärten Bildungsverständnisses angeregt.
Qualitätsmerkmal K3: Die Kooperationen erfolgen auf der Grundlage vereinbarter und transparenter Kommunikationsstrukturen.
Qualitätsmerkmal K4: Eine bedarfsorientierte und geregelte Kooperation mit außerschulischen Kooperationspartnerinnen und -partnern im sozialräumlichen Netzwerk stärkt das Ganztagsprofil der Schule.
Qualitätsmerkmal Z1: Tages-, Wochen- und Jahresablauf sind rhythmisiert und ermöglichen einen pädagogisch sinnvollen Wechsel der verschiedenen Bildungselemente.
Qualitätsmerkmal Z2: Zeiten für die Zusammenarbeit aller Pädagoginnen und Pädagogen sind planmäßig verankert.
Qualitätsmerkmal Z3: Die Zeitstrukturen der Schule werden partizipativ entworfen und weiterentwickelt.
Qualitätsmerkmal Z4: Öffnungszeiten, Sprechzeiten und Termine sind verlässlich festgelegt und bekannt.
KERNBEREICH:
BILDUNGSELEMENTE
KERNBEREICH: VERPFLEGUNG
KERNBEREICH: RAUM
Qualitätsmerkmal B1: Ganztägige Bildung – formale, nonformale und informelle Bildung – wird durch verschiedene Bildungselemente ermöglicht und initiiert.
Qualitätsmerkmal B2: Die Förderung der Lebensweltkompetenzen der Schülerinnen und Schüler geschieht auf der Grundlage des einzelschulischen Ganztagsschulprofils.
Qualitätsmerkmal B3: Zwischen einzelnen Bildungselementen findet eine inhaltliche Verzahnung statt, um die Lerngelegenheiten der Schülerinnen und Schüler zu erweitern.
Qualitätsmerkmal B4: Die Bildungselemente werden partizipativ gestaltet, evaluiert und systematisch weiterentwickelt.
Qualitätsmerkmal V1: Die Schulverpflegung ist an den Bedarfen der Kinder und Jugendlichen orientiert.
Qualitätsmerkmal V2: Schulverpflegung über den ganzen Tag ist sichergestellt.
Qualitätsmerkmal V3: Bei der Organisation der Verpflegungsangebote wird auf eine stressfreie Atmosphäre geachtet.
Qualitätsmerkmal V4: Gesundheitsfördernde Ernährung und Gesundheit sind Thema und Gegenstand in unterschiedlichen Bildungselementen.
Qualitätsmerkmal R1: Die Räume sind bedarfsgerecht und ansprechend gestaltet.
Qualitätsmerkmal R2: Alle Räume sind Ganztagsräume und stehen zur bedarfsgerechten Nutzung zur Verfügung.
Qualitätsmerkmal R3: Die Räume werden in einem partizipativen Prozess gestaltet.
Rahmenbereich: Steuerung der Einzelschule
An der Gestaltung des ganztägigen Lernens sind viele schulische und außerschulische Akteurinnen und Akteure beteiligt. Die Steuerung dieses komplexen Systems ist auf ihre Mitarbeit und eine gute Zusammenarbeit angewiesen. Eine erweiterte Schulleitung (ESL) mit Vertreterinnen und Vertretern der unterschiedlichen Professionen des multiprofessionellen Kollegiums ermöglicht Schulentwicklung aus verschiedenen Perspektiven sowie gemeinsame Professionalisierungsvorhaben. Die Qualitätsentwicklung wird durch regelmäßige Evaluation der Wirksamkeit der pädagogischen Konzepte und sich daraus ergebenden Maßnahmen gesichert. Die Steuerung der Ganztagsschule ist so auszugestalten, dass der Grundsatz der partizipativen Praxis gewahrt wird. Besondere Steuerungsaufgaben sind die Qualifizierung und Professionalisierung des heterogenen Personals sowie die Steuerung der Kooperationen.
| Qualitätskriterium | Checkliste |
|---|
| S1 Zusammensetzung der erweiterten Schulleitung (ESL) | - Eine erweiterte Schulleitung (ESL) ist eingesetzt (siehe Grafik unter der Checkliste).
- In der ESL sind alle pädagogischen Professionen des multiprofessionellen Kollegiums vertreten.
- Die koordinierenden Fachkräfte (Grundschulen) bzw. die Ganztagskoordinierenden (weiterführende Schulen) sind Teil der ESL.
- In einem Organigramm ist festgehalten, wer in der ESL für die hier abgebildeten Steuerungsaufgaben verantwortlich und Ansprechperson ist.
- Es gibt regelmäßige Sitzungen der ESL, an der alle Mitglieder teilnehmen.
- In die Entscheidungen der ESL werden schulpädagogische und sozialpädagogische Perspektiven, Standpunkte und Argumente einbezogen.
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| S2 Koordination der Ganztagsschule | - Ein Aufgabenverteilungsplan, aus dem die Zuständigkeiten und konkreten Aufgaben der einzelnen Berufsgruppen im multiprofessionellen Kollegium hervorgehen, ist erstellt und intern veröffentlicht.
- Eine Steuergruppe unter Mitwirkung der koordinierenden Fachkraft bzw. der Ganztagskoordinierenden ist eingesetzt und multiprofessionell zusammengesetzt.
- Die Aufgaben dieser Steuergruppe sind mit der Gesamtkonferenz abgestimmt.
- Regelmäßige gemeinsame Gespräche zu einer konsistenten Planung und Koordination des Lernens über den ganzen Tag zwischen ESL und Trägern der freien Jugendhilfe, die in Kooperation mit der Schule Leistungen der ergänzenden Förderung und Betreuung (eFöB) bzw. Schulsozialarbeit und außerunterrichtlichen Förderung und Betreuung erbringen, sind protokolliert.
- Es finden regelmäßige Abstimmungen zwischen Schulleitung und Ganztags- bzw. Mittelstufenkoordinierenden (weiterführende Schulen) bzw. koordinierender Fachkraft (Grundschulen) statt.
- Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten sowie Ansprechpersonen sind in einem Organigramm abgebildet und allen zugänglich.
- Verlässliche und transparente Regeln und Wege der Information und Kommunikation werden in gemeinsam erstellten Kommunikationsgrundsätzen geregelt und schriftlich fixiert.
- Ergebnisprotokolle der ESL-Sitzungen und ggf. Absprachen mit dem/den Trägern der freien Jugendhilfe sind für das multiprofessionelle Kollegium zugänglich.
- Beim Verwaltungs-, Personal-, Budget- und Ressourcenmanagement berücksichtigt die ESL die ganztagsspezifischen Bedarfe.
- Im Schulinternen Curriculum (SchiC) sind die Jahresplanung und die thematischen Einheiten veröffentlicht.
- Es finden regelmäßige Bilanzierungsgespräche zwischen ESL und Schulträger zur bedarfsgerechten Ausstattung und zur räumlichen Gestaltung etc. statt.
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| S3 Qualitätsentwicklung | - Die Qualitätsentwicklung der Ganztagsschule und die Weiterentwicklung des Ganztagsschulprofils erfolgt kontinuierlich und partizipativ in der Fortschreibung des Schulprogramms.
- Die ESL sichert ab, dass alle an der Schule vertretenen Professionen an der Weiterentwicklung der Ganztagsschule mitwirken.
- Bei der (Weiter-)Entwicklung aller schulischen Konzepte ist das Ganztagsschulprofil zu berücksichtigen.
- Die Rahmenbedingungen für den Ganztagsbetrieb sind durch das Ganztagskonzept (siehe Rahmenbereich: Ganztagsschulprofil) und das Personalentwicklungskonzept (siehe Handlungsrahmen Schulqualität Berlin, vgl. SenBJW 2013) sichergestellt.
- Das partizipativ entwickelte Fortbildungskonzept der Schule berücksichtigt die Gestaltung ganztägiger Bildung und es finden professionsbezogene sowie professionsübergreifende Qualifizierungsmaßnahmen statt.
- Die Evaluation der mit der Ganztagsschule verbundenen Ziele ist Teil des Qualitätsmanagements der Schule.
- Das regionale Unterstützungssystem wird genutzt und die Mitarbeit in Netzwerken ermöglicht die Weiterentwicklung der Ganztagsschule.
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Zusammensetzung der erweiterten Schulleitung.
Rahmenbereich: Partizipative Praxis
Die Grundlage der Entwicklung der Ganztagsschule zu einer demokratischen Schule ist ein hohes Maß an Partizipation aller Akteurinnen und Akteure. Alle am schulischen Alltag Beteiligten gestalten die Konzepte und die Praxis in den Kernbereichen. Demokratische Aushandlungsprozesse, Verantwortungsübernahme und Formate zur Beteiligung, besonders auch von Schülerinnen, Schülern und Erziehungsberechtigten, sind hierfür eine wichtige Voraussetzung. Im Ganztagskonzept werden Grundsätze fixiert, auf deren Basis Beteiligung stattfindet. Diese Grundsätze werden regelmäßig auf ihre Wirksamkeit in der Praxis überprüft und weiterentwickelt. Verbindliche Kommunikationsgrundsätze, wie z. B. Kommunikationsregeln und -strukturen, bilden die Grundlage für einen verlässlichen Austausch und eine gelingende Zusammenarbeit.
| Qualitätskriterium | Checkliste |
|---|
| P1 Grundsätze | - Im Ganztagskonzept (Abschnitt Partizipative Praxis) sind die Prinzipien beschrieben, auf deren Basis Beteiligung stattfindet.
- Im Ganztagskonzept (Abschnitt Partizipative Praxis) sind die zu beteiligenden Akteurinnen und Akteure definiert.
- Im Ganztagskonzept (Abschnitt Partizipative Praxis) sind die Partizipationsstufen für die verschiedenen Entscheidungsprozesse gemäß den jeweiligen Zuständigkeitsbereichen und Mitwirkungsbedarfen definiert.
- In den Gremien sind die verschiedenen pädagogischen Professionen, Schülerinnen und Schüler sowie Erziehungsberechtigte vertreten.
- Konkrete Regeln und Formate der Beteiligung sind ausgehandelt und im Ganztagskonzept (Abschnitt Partizipative Praxis) festgehalten.
- Vereinbarungen und Beschlüsse sind verbindlich und die Umsetzung wird festgestellt.
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| P2 Schulischer Alltag | - Für die Kommunikation zwischen Ganztagsschule, Erziehungsberechtigten, Schülerinnen und Schülern sowie außerschulischen Kooperationspartnerinnen und -partnern sind verbindliche Regeln fixiert und veröffentlicht.
- Durch regelmäßige Sprechzeiten aller Pädagoginnen und Pädagogen ist deren Erreichbarkeit gewährleistet.
- Informationen über die Bildungselemente, die Akteurinnen und Akteure, die Organisation und die Weiterentwicklung der Ganztagsschule werden regelmäßig veröffentlicht.
- Allen Personen des multiprofessionellen Kollegiums ist die Teilnahme an den für sie relevanten Konferenzen und Besprechungen organisatorisch möglich.
- In der Ganztagsschule als ein Ort des Miteinanders haben alle – und insbesondere die Schülerinnen und Schüler – Gelegenheit, Praktiken demokratischer Meinungsbildung und Mitwirkung kennenzulernen, einzuüben und anzuwenden.
- Beteiligungsformate für Schülerinnen und Schüler sind etabliert und bieten Möglichkeit zum Erfahren von Selbstwirksamkeit, Selbstständigkeit und zur Übernahme von Verantwortung.
- Erziehungsberechtigte sind aktiv an der Mitgestaltung des schulischen Alltags beteiligt und werden regelmäßig dazu aufgefordert.
- Formulierte Anliegen der Schülerinnen und Schüler werden angehört, bearbeitet und es erfolgt eine gemeinsame Verabredung.
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| P3 Qualitätsentwicklung | - An der qualitativen Weiterentwicklung der Ganztagsschule wirken alle an der Schule vertretenen Professionen, Schülerinnen und Schüler und Erziehungsberechtigte sowie außerschulische Kooperationspartnerinnen und -partner mit.
- In die regelmäßige Evaluation der partizipativen Praxis sowie der Auswertung und Ableitung von schulischen Maßnahmen sind alle Akteurinnen und Akteure der Schule aktiv mit eingebunden.
- Beim Kollegium und in der Schülerschaft sind konstruktive Feedbackformate etabliert.
- Vorschläge der ESL und/oder Steuergruppe bezüglich einer systematischen Weiterentwicklung des Ganztagskonzepts werden vor der Abstimmung kommuniziert, ein Austausch dazu wird angeboten und auch dokumentiert.
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Rahmenbereich: Ganztagsschulprofil
Als zentrales Konzept der systematischen Qualitätsentwicklung beschreibt das Schulprogramm die Grundsätze, die Entwicklungsziele und Planungsschritte der Schule. Das Ganztagsschulprofil ist Teil des Schulprogramms. Als konzeptionelle Basis enthält das Ganztagsschulprofil zum einen die Ziele, die die Schule mit dem ganztägigen Lernen verfolgt und die Schwerpunkte, die sie dabei setzt. Darin kommt auch das gemeinsame pädagogische Grundverständnis (Bildungsverständnis) des multiprofessionellen Kollegiums zum Ausdruck. Zum anderen enthält es das Ganztagskonzept. Das Ganztagskonzept konkretisiert das Ganztagsschulprofil. Es beschreibt die schulspezifische Umsetzung der Qualitätsbereiche Zeit, Raum, Bildungselemente, Kooperation, Verpflegung und partizipative Praxis. Die (Weiter-)Entwicklung des Ganztagskonzepts erfolgt nach dem Grundsatz der partizipativen Praxis. Alle weiteren Konzeptionen der Schule (z. B. Fortbildungs- und Personalentwicklungskonzept, Sprachbildungskonzept, Förderkonzepte, Konfliktmanagementverfahren, Kommunikationsgrundsätze etc.) beziehen alle Akteurinnen und Akteure und Möglichkeiten der Ganztagsschule ein. Sie können in das Ganztagskonzept eingebunden werden.
| Qualitätskriterium | Checkliste |
|---|
| G1 Ziele der Ganztagsschule | - Schulprogramm und Leitbild weisen klare Bezüge auf zum Prinzip der ganztägigen Bildung und der Schule als inklusiven Lern- und Lebensort.
- Ausgehend von Schulprogramm und Leitbild sind die mit der Ganztagsschule verbundenen Ziele bestimmt (Ganztagsschulprofil).
- Bei der Zielbestimmung wurden die Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler sowie ihre spezifischen Bedarfe berücksichtigt.
- Das Ganztagsschulprofil (inklusive Ziele und Ganztagskonzept) ist Teil des Schulprogramms.
- Das Ganztagsschulprofil wird durch passende Bildungselemente umgesetzt.
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| G2 Ganztagskonzept | - Das Ganztagskonzept besteht aus sechs Abschnitten zu den Qualitätsbereichen Partizipative Praxis, Zeit, Raum, Bildungselemente, Kooperation und Verpflegung.
- Im Ganztagskonzept wird nachvollziehbar auf die Ziele Bezug genommen und somit das Ganztagsschulprofil konkretisiert.
- Die schulischen Verfahren zum Konflikt-, Krisen- und Beschwerdemanagement berücksichtigen das multiprofessionelle Kollegium, die Schülerinnen, Schüler, ihre Erziehungsberechtigten und die außerschulischen Kooperationspartnerinnen und -partner.
- Es gibt einen gemeinsamen und einheitlichen Verfahrenskatalog für den Umgang mit Konflikten und Störungen.
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| G3 Qualitätsentwicklung | - Das Ganztagsschulprofil inklusive Ganztagskonzept ist allen Akteurinnen und Akteuren bekannt.
- An der qualitativen Weiterentwicklung der Ganztagsschule wirken alle an der Schule vertretenen Professionen, Schülerinnen und Schüler und Erziehungsberechtigte sowie außerschulische Kooperationspartnerinnen und -partner mit.
- Die Erreichung der mit dem Ganztag verbundenen einzelschulspezifischen Ziele wird regelmäßig evaluiert und das Ganztagsschulprofil wird anhand der Ergebnisse reflektiert und weiterentwickelt.
- Die Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler sowie Veränderungen im Sozialraum werden bei der Weiterentwicklung von Ganztagsschulprofil und Ganztagskonzept berücksichtigt.
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Kernbereich: Kooperation
Hier werden Qualitätsansprüche an die Zusammenarbeit unterschiedlicher Professionen im multiprofessionellen Kollegium und mit außerschulischen Kooperationspartnerinnen und -partnern beschrieben. Als Basis jener Zusammenarbeit gelten das gemeinsame Bildungsverständnis, gemeinsam vereinbarte Zielsetzungen sowie geklärte Zuständigkeiten und Arbeitsprozesse.
Qualitätsmerkmal K1: Die notwendigen Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit im multiprofessionellen Kollegium und mit außerschulischen Kooperationspartnerinnen und -partnern sind geschaffen.
Die multiprofessionelle Zusammenarbeit in der Schule ist im Ganztagskonzept (Abschnitt Kooperation) geregelt, in dem Aufgabenbereiche, Zuständigkeiten sowie Ansprechpersonen festgehalten sind.
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Die Übersicht über Aufgabenbereiche, Zuständigkeiten und Ansprechpersonen wird regelmäßig aktualisiert.
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Qualifizierungsmaßnahmen finden sowohl professionsspezifisch als auch in multiprofessionellen Teams statt.
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In den Kooperationsverträgen zwischen Schule und den Trägern der freien Jugendhilfe ist festgeschrieben, welche Arbeitszeiten und welche Aufgaben für deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorgesehen sind.
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Die Arbeitsbedingungen für alle an der Schule Tätigen sind transparent, werden von ihnen akzeptiert und unterstützen die multiprofessionelle Kooperation.
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Die Zusammenarbeit mit außerschulischen Kooperationspartnerinnen und -partnern erfolgt gemäß dem Ganztagskonzept (Abschnitt Kooperation) sowie den vereinbarten Kommunikationsgrundsätzen.
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Die spezifischen Kriterien sowie der Zeitpunkt zur Vereinbarung von Vertragsfortschreibungen sind allen außerschulischen Kooperationspartnerinnen und -partnern bekannt.
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Die Zusammenarbeit mit den für die ergänzende und außerunterrichtliche Förderung und Betreuung zuständigen Trägern der freien Jugendhilfe und weiteren außerschulischen Kooperationspartnerinnen und -partnern ist der Schulöffentlichkeit bekannt.
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Alle Bildungselemente werden von Expertinnen und Experten mit nachgewiesener Sach- und/oder Fachexpertise durchgeführt.
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Verträge regeln den Zugang außerschulischer Kooperationspartnerinnen und -partner zur schulischen Infrastruktur und zu Arbeitsplätzen, die für die Durchführung ihres Angebots notwendig sind.
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Es gibt eine digitale Plattform zur Bereitstellung und zum Austausch von Informationen und Materialien, auf die das gesamte multiprofessionelle Kollegium sowie bei Bedarf die außerschulischen Kooperationspartnerinnen und -partner Zugriff haben.
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Qualitätsmerkmal K2: Das ganztägige Lernen wird durch alle Pädagoginnen und Pädagogen auf der Grundlage eines geklärten Bildungsverständnisses angeregt.
Das Bildungsverständnis und die mit der Ganztagsschule verbundenen Ziele sind im multiprofessionellen Kollegium diskutiert und von den schulischen Gremien angenommen worden.
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Die außerschulischen Kooperationspartnerinnen und -partner handeln auf der Grundlage des Bildungsverständnisses und der mit der Ganztagsschule verbundenen Ziele.
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Es gibt Bildungselemente, die in multiprofessionellen Konstellationen geplant, durchgeführt und weiterentwickelt werden.
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Bei gemeinsamer Durchführungs- und Entwicklungsarbeit werden schulpädagogische und sozialpädagogische Perspektiven, Standpunkte und Argumente einbezogen.
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Die Gestaltung und Durchführung der Bildungselemente sind an den verschiedenen Kompetenzen der Pädagoginnen und Pädagogen ausgerichtet.
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Die Pädagoginnen und Pädagogen setzen in allen Bildungselementen die vereinbarten Förderstrategien kooperativ um.
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Regelmäßige kokonstruktive Zusammenarbeit findet als zentraler Teil der professionellen Entwicklung statt.
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Pro Schulhalbjahr steht den multiprofessionellen Teams mindestens ein halber Tag oder eine längere Sitzung für kooperative Abstimmung der individuellen Förderung zur Verfügung.
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Qualitätsmerkmal K3: Die Kooperationen erfolgen auf der Grundlage vereinbarter und transparenter Kommunikationsstrukturen.
Kommunikationsstrukturen für einen transparenten Informationsfluss und verbindliche Absprachen sind schriftlich vereinbart.
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Strukturen für die Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams sowie mit außerschulischen Kooperationspartnerinnen und -partnern sind schriftlich vereinbart.
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Regeln, die eine konstruktive Zusammenarbeit ermöglichen, sind schriftlich vereinbart.
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Kollegiales Feedback und gemeinsame Reflexion werden in den multiprofessionellen Teams regelmäßig und verbindlich als anerkannte Arbeitszeit durchgeführt.
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Alle Personen des multiprofessionellen Kollegiums (unabhängig der Trägerschaft oder Aufgabenbereiche) nehmen an der Gesamtkonferenz stimmberechtigt teil.
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Qualitätsmerkmal K4: Eine bedarfsorientierte und geregelte Kooperation mit außerschulischen Kooperationspartnerinnen und -partnern im sozialräumlichen Netzwerk stärkt das Ganztagsprofil der Schule.
Es gibt Kooperationen mit außerschulischen Kooperationspartnerinnen und -partnern.
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Die Ziele der Vernetzung mit den außerschulischen Kooperationspartnerinnen und -partnern im Sozialraum sind im SchiC abgebildet.
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Außerschulische Kooperationspartnerschaften sind vom Ganztagsschulprofil ausgehend angelegt.
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Die Aufgaben und Verantwortlichkeiten von außerschulischen Kooperationspartnerinnen und -partnern sind abgestimmt und schriftlich vereinbart.
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Der Sozialraum wird für verschiedene Bildungselemente wie Exkursionen, Projekte und Unterricht genutzt bzw. in verschiedene Bildungselemente eingebunden.
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Zur flexiblen Bearbeitung von innerschulisch nicht abgedeckten Themen und Kompetenzen bzw. Expertisen werden außerschulische Kooperationspartnerinnen und -partner gesucht und eingebunden.
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Die Schule ist Teil eines oder mehrerer sozialräumlicher Netzwerke.
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Kernbereich: Zeit
Hier werden Anforderungen an die zeitliche Organisation und eine kind- und jugendgerechte Rhythmisierung von Tag, Woche und Schuljahr beschrieben.
Qualitätsmerkmal Z1: Tages-, Wochen und Jahresablauf sind rhythmisiert und ermöglichen einen pädagogisch sinnvollen Wechsel der verschiedenen Bildungselemente.
Die Zeitstruktur von Schultag, -woche und -jahr wird im Ganztagskonzept (Abschnitt Zeit) beschrieben und pädagogisch begründet.
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Der Schultag ist rhythmisiert, indem verschiedene Bildungselemente sich abwechseln.
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Die verschiedenen Lernformen, formal, nonformal und informell, sind im Tagesablauf erkennbar und finden jeweils vor- und nachmittags statt.
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Eine teilweise Loslösung vom 45-Minuten-Takt des Unterrichts ist erkennbar.
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Den Schülerinnen und Schülern stehen jeden Tag Zeiten für selbstgesteuerte Aktivitäten zur Verfügung.
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Es sind Zeiten für die Bearbeitung von Schulaufgaben im Tagesablauf verankert.
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Es sind Zeiten für das Mittagessen im Tagesablauf verankert.
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Schulwoche und -jahr sind durch wiederkehrende Rituale, Feste und Zeiteinheiten für besondere Vorhaben rhythmisiert.
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Qualitätsmerkmal Z2: Zeiten für die Zusammenarbeit aller Pädagoginnen und Pädagogen sind planmäßig verankert.
Es gibt gemeinsame Zeiten der Pädagoginnen und Pädagogen aller Professionen, die im Dienst- bzw. Stundenplan verankert sind.
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Zeiten für Qualifizierungsmaßnahmen der multiprofessionellen Teams bzw. des multiprofessionellen Kollegiums sind im Halbjahresplan festgelegt.
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Die Teamzeiten der multiprofessionellen Teams sind verankert und im Dienstplan sowie im Stundenplan der Lerngruppen ausgewiesen.
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Es gibt feste Termine im Jahresplan für Reflexion sowie inhaltliche Planungs- und Evaluationsaufgaben der multiprofessionellen Teams.
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Qualitätsmerkmal Z3: Die Zeitstrukturen der Schule werden partizipativ entworfen und weiterentwickelt.
Die bestehende Zeitstruktur wird in einem für die Qualitätsentwicklung erforderlichen Turnus evaluiert und davon ausgehend angepasst.
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Die Zeitstruktur wird in einem partizipativen Prozess an die Bedarfe aller angepasst.
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Die Bedarfe aller Akteurinnen und Akteure hinsichtlich der zeitlichen Struktur (und der Rhythmisierung) von Tag und Woche werden in einem für die Qualitätsentwicklung erforderlichen Turnus abgefragt.
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Konzeptentwürfe werden vor der Abstimmung kommuniziert und Austausch dazu wird angeboten.
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Die Zeitstruktur und die Stundenplanung sind in der ESL abgestimmt.
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Qualitätsmerkmal Z4: Öffnungszeiten, Sprechzeiten und Termine sind verlässlich festgelegt und bekannt.
Die Jahresplanung ist zu Beginn des Schuljahres abgestimmt, festgelegt, veröffentlicht und für alle Akteurinnen und Akteuren einsehbar.
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Gremientermine sind zu Beginn des Schuljahres abgestimmt und für das Schuljahr festgelegt.
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Die ESL, alle pädagogischen Ansprechpersonen und das Sekretariat haben feste Präsenz- und Gesprächszeiten, die vor Ort und digital veröffentlicht sind.
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Kernbereich: Bildungselemente
Als Bildungselemente werden alle Elemente verstanden, die das ganztägige Lernen anregen (z. B. Unterricht, Pausen und Mittagessen, Förderangebote, Erholungs-, Spiel- und Freizeiten, Arbeitsgemeinschaften und Projekte) und aus denen sich der Schultag, die Schulwoche und das Schuljahr zusammensetzen. Für diesen Bereich wird beschrieben, wie die Bildungselemente idealerweise entlang der einzelschulischen Ziele konzeptualisiert werden. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der inhaltlichen Verzahnung einzelner Bildungselemente.
Qualitätsmerkmal B1: Ganztägige Bildung – formale, nonformale und informelle Bildung – wird durch verschiedene Bildungselemente ermöglicht und initiiert.
Die inhaltliche Ausrichtung der Bildungselemente wurde auf der Grundlage des Leitbilds und des Ganztagskonzepts abgestimmt und ist im Ganztagskonzept (Abschnitt Bildungselemente) beschrieben.
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Im SchiC sind die Ziele, Inhalte und Methoden der Bildungselemente beschrieben.
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Die Bedarfe und Interessen der Schülerinnen und Schüler sind Grundlage für die Gestaltung der Bildungselemente.
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Über den ganzen Tag verteilt finden Bildungselemente statt, die formale, nonformale und informelle Lernformen ermöglichen.
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Den Schülerinnen und Schülern wird über den ganzen Tag selbstständiges und angeleitetes Lernen ermöglicht.
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Ein Mittagsband bietet den Schülerinnen und Schülern jeden Tag einen festen Zeitraum für Erholung, Freizeit und individuelle Förderung.
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umgesetzt
Alle Bildungselemente werden von Expertinnen und Experten mit nachgewiesener Sach- und/oder Fachexpertise durchgeführt.
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Vollständig
umgesetzt
Die Teilnahme an den fakultativen Bildungselementen wird dokumentiert und den Schülerinnen und Schülern bescheinigt.
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umgesetzt
Qualitätsmerkmal B2: Die Förderung der Lebensweltkompetenzen der Schülerinnen und Schüler geschieht auf der Grundlage des einzelschulischen Ganztagsschulprofils.
Die Realisierung der übergreifenden Themen in allen Bildungselementen ist im SchiC beschrieben.
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Vollständig
umgesetzt
Es gibt Bildungselemente, die die Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit eigenen Entwicklungsthemen und -aufgaben anregen und unterstützen.
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Vollständig
umgesetzt
In allen Bildungselementen werden Bezüge zur Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler deutlich.
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Qualitätsmerkmal B3: Zwischen einzelnen Bildungselementen findet eine inhaltliche Verzahnung statt, um die Lerngelegenheiten der Schülerinnen und Schüler zu erweitern.
Die inhaltlichen Verzahnungsmöglichkeiten der einzelnen Bildungselemente sind im Ganztagskonzept (Abschnitt Bildungselemente) beschrieben.
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Bei inhaltlicher Überschneidung zwischen Bildungselementen werden die Schülerinnen und Schüler dabei unterstützt, Bezüge herzustellen.
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Alle Pädagoginnen und Pädagogen integrieren Themen und Methoden zur Förderung der Lebensweltkompetenzen in ihre pädagogische Praxis.
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Die Themen des Fachunterrichts werden an geeigneter Stelle in den darüberhinausgehenden Bildungselementen aufgenommen und so der Erwerb fachlicher und überfachlicher Kompetenzen gezielt unterstützt.
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Innerhalb des multiprofessionellen Kollegiums sowie mit außerschulischen Kooperationspartnerinnen und -partnern finden Absprachen über die konkrete inhaltliche Verzahnung von Bildungselementen statt.
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Es gibt ein Sprachbildungskonzept, auf dessen Grundlage Sprachbildung als übergreifende Aufgabe aller Bildungselemente erfolgt.
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Bei der Planung der individuellen Förderung werden die Möglichkeiten des Lernens über den ganzen Tag sowie der Verzahnung unterschiedlicher Bildungselemente explizit berücksichtigt.
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Qualitätsmerkmal B4: Die Bildungselemente werden partizipativ gestaltet, evaluiert und systematisch weiterentwickelt.
Eine regelmäßige Evaluation der Bildungselemente erfolgt durch Schülerinnen und Schüler sowie Pädagoginnen und Pädagogen.
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Regelmäßig durchgeführte kollegiale Feedbackformate sind Teil der Qualitätssicherung und -entwicklung der unterschiedlichen Bildungselemente.
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Planung, Gestaltung und Weiterentwicklung einzelner Bildungselemente werden von den beteiligten Pädagoginnen und Pädagogen kommunikativ ausgehandelt.
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Die Weiterentwicklung einzelner Bildungselemente geschieht auf der Grundlage von Evaluationsergebnissen.
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Bedarfe und Interessen der Schülerinnen und Schüler bezüglich des Angebots und der Ausgestaltung der Bildungselemente werden regelmäßig erhoben und die Passgenauigkeit wird durch die Schülerinnen und Schüler evaluiert und mit ihnen diskutiert.
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Kernbereich: Verpflegung
Im Folgenden werden Qualitätsmerkmale beschrieben, die Verpflegung über den ganzen Tag als ein organisatorisches und pädagogisches Handlungsfeld konkretisieren. Die Verpflegung wird an dieser Stelle zusätzlich als weiterer eigenständiger Qualitätsbereich angeführt, um sowohl pädagogische als auch organisatorische Aspekte dieses genuinen Merkmals der Ganztagsschule (Kultusministerkonferenz) anzuführen.
Qualitätsmerkmal V1: Die Schulverpflegung ist an den Bedarfen der Kinder und Jugendlichen orientiert.
Es wird eine nach dem DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung in Schulen ausgerichtete qualitativ hochwertige und gesunde Ernährung angeboten.
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Die Schulverpflegung berücksichtigt unterschiedliche Ernährungsgewohnheiten, kulturelle Ernährungskonventionen sowie individuelle Bedürfnisse.
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Die Schulverpflegung wird regelmäßig in einem partizipativen Prozess an die Bedarfe angepasst.
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Der Mittagessensausschuss trifft sich regelmäßig, um Maßnahmen zur Qualitätskontrolle und -sicherung des Mittagesangebots zu planen und durchzuführen.
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Der Schulcaterer wurde in einem partizipativen Prozess nach den Bewertungskriterien des Landes Berlin ausgewählt.
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Qualitätsmerkmal V2: Schulverpflegung über den ganzen Tag ist sichergestellt.
Die Schule bietet warmes Mittagessen an.
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Die Kinder und Jugendlichen haben jederzeit Zugang zu kostenlosem Trinkwasser.
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Zeitraum und ggf. kostenpflichtiges Angebot für ein Frühstück und einen Nachmittagsimbiss sind vorhanden.
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Qualitätsmerkmal V3: Bei der Organisation der Verpflegungsangebote wird auf eine stressfreie Atmosphäre geachtet
Für die Einnahme des Mittagessens sind pro Person mindestens 30 Minuten geplant.
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Die gesamte Schulgemeinschaft nimmt am Mittagessen teil.
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Die Schule hat in einem partizipativen Prozess Kriterien für eine stressfreie Atmosphäre festgelegt und im Ganztagskonzept (Abschnitt Verpflegung) dokumentiert.
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Qualitätsmerkmal V4: Gesundheitsfördernde Ernährung und Gesundheit sind Thema und Gegenstand in unterschiedlichen Bildungselementen.
Die Schulverpflegung erfolgt nach den gesundheitspräventiven Maßgaben der Schule.
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Das Thema gesundheitsfördernde Ernährung ist Gegenstand des Schulalltags und bildet sich im SchiC ab.
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Die pädagogische Gestaltung der Mahlzeiten wird im Ganztagskonzept (Abschnitt Verpflegung) beschrieben und ist Ausgangspunkt fachübergreifender Ernährungsbildung.
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Kernbereich: Raum
Hier werden Merkmale einer bedarfsgerechten Ausgestaltung und Nutzung der zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten beschrieben.
Qualitätsmerkmal R1: Die Räume sind bedarfsgerecht und ansprechend gestaltet.
Alle Räumlichkeiten sind in einem sauberen Zustand.
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Bauliche Mängel und Ausstattungsprobleme sind dem Schulträger im Vorfeld des regelmäßigen Bilanzierungsgesprächs mitgeteilt.
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Die Räume sind entsprechend der ihnen erkennbar zugeordneten Funktion(en) gestaltet und ausgestattet.
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Ruhe-, Bewegungsräume und Arbeitsbereiche sind klar erkennbar.
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Über die Schulgebäude und das Schulgelände verteilt stehen Bereiche zur Verfügung, die für Kleingruppen- oder Individualarbeit genutzt werden.
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Alle Schülerinnen und Schüler nutzen über den Tag hinweg unterschiedliche Räumlichkeiten und Lernorte.
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Mit dem Schulträger sind Maßnahmen zur Instandhaltung des Gebäudes, zum Schallschutz und zur bedarfsgerechten sowie barrierefreien räumlichen Ausstattung vereinbart.
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Qualitätsmerkmal R2: Alle Räume sind Ganztagsräume und stehen zur bedarfsgerechten Nutzung zur Verfügung.
Die Zugänge zu den einzelnen Räumlichkeiten sind bedarfsgerecht geregelt.
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Es sind verbindliche Regeln für die Raumnutzung verabredet und kommuniziert.
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Es gibt einen Raumplan, in dem alle einen Einblick in die Auslastung der Räume haben und in den sich alle zur Nutzung eintragen können.
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Die Schule setzt das Ganztagskonzept entsprechend der vorhandenen Räumlichkeiten um und bezieht dabei außerschulische Lernorte und auch alternative Räumlichkeiten im Sozialraum mit ein.
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Multifunktionale Räume stehen zur vielfältigen Nutzung zur Verfügung.
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Die Schule verfügt über eine Mensa.
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Den Schülerinnen und Schülern stehen spezifische Räume für Bewegung, Ruhe und Rückzug sowie für selbstorganisierte Aktivitäten zur Verfügung.
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Im Innen- und Außenbereich der Schule sind Spiel- bzw. Sportmöglichkeiten vorhanden.
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Es gibt in der Schule Arbeitsplätze für das multiprofessionelle Kollegium.
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Qualitätsmerkmal R3: Die Räume werden in einem partizipativen Prozess gestaltet.
Die Gestaltung der Räume erfolgt auf der Grundlage partizipativ erstellter Maßgaben, die im Ganztagskonzept (Abschnitt Raum) festgehalten sind.
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Die Nutzung der zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten erfolgt auf der Grundlage der Maßgaben, die im Ganztagskonzept (Abschnitt Raum) festgehalten sind.
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Die Bedarfe aller hinsichtlich der Raumsituation werden in einem für die Qualitätsentwicklung erforderlichen Turnus abgefragt.
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Die Raumsituation wird in einem für die Qualitätsentwicklung erforderlichen Turnus evaluiert und in einem partizipativen Prozess an die Bedarfe aller angepasst.
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